Schramowski, Herbert: Der Einfluß der instrumentalen Improvisation auf den künstlerischen Entwicklungsgang und das Schaffen des Komponisten. - HabSchr., Inst. f. Musikwiss. Leipzig. Beginn: 1963; Abschluß: 1968.
Ziel: Herausarbeitung der improvisatorischen Einflußmöglichkeiten nach entwicklungs- und schaffenspsychologischen Gesichtspunkten. Methoden: Das Untersuchungsverfahren basiert im wesentlichen auf der psychologischen Analyse eines umfangreichen biographischen und schaffensdokumentarischen Materials, das von J. S. Bach bis zur Komponistengeneration der Gegenwart reicht. Ergebnisse: Im entwicklungspsychologischen Sinne unterstützt die Improvisation, Hand in Hand mit anderen Bildungserlebnissen und -vorgängen, bei Anerkennung des Primats der kompositorischen Schulung, das künstlerische Wachstums- und Reifungsstadium des angehenden Komponisten (musikerzieherische Bildungswerte). Bezüglich der vielgestaltigen improvisatorischen Einflußmöglichkelten auf das kompositorische Schaffen, unabhängig vom Entwicklungsstand und dem Alter des Komponisten, ist zwischen werkmitbestimmenden und stimulierenden Punktionen zu unterscheiden.
Personen
- Herbert Schramowski Autor*in