Siegmund-Schultze, Walther: Händel-Forschung. - Forschungsarbeit, Inst. f. Musikwiss. Halle. - Beginn: 1966.
Ziel: Ziel des Forschungsthemas bleibt weiterhin, eine Kritische Gesamtausgabe der Werke Georg Friedrich Händels zu erarbeiten, um dadurch das Schaffen dieses großen Meisters der Aufklärungsepoche der Musikpraxis zu erschließen. Methoden: Die Hallische Händel-Ausgabe wird von der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft herausgegeben; verantwortlicher Editionsleiter ist Prof. Dr. Walther Siegmund-Schultze, Direktor des Instituts für Musikwissenschaft der Martin-Luther-Universität. Ihm steht zur Seite ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Herr Siegfried Flesch, der die ständige unmittelbare Verbindung zum Deutschen Verlag für Musik hält. Mit der Erarbeitung der einzelnen Bände der Baltischen Händel-Ausgabe werden Wissenschaftler aus beiden deutschen Staaten, insbesondere auch aus England und den USA, beauftragt. Die endgültige Redaktion erfolgt, in Übereinstimmung und in Kooperation mit dem Deutschen Verlag für Musik in Leipzig und dem Bärenreiter-Verlag, Kassel, in der Redaktion in Halle. Ergebnisse: Im Jahre 1968 sind bisher erschienen die Partitur des Oratoriums SUSANNA und die TRIOSONATEN op. 5 (Partitur und Stimmen). In Herstellung befinden sich die Notenbände ORLANDO (Oper) und die NEUN TRIOSONATEN op. 2, die wahrscheinlich aber erst 1969 herauskommen. Noch in diesem Jahre werden voraussichtlich erscheinen die Kritischen Berichte zu L’ALLEGRO und zur BROCKES-PASSION. Stichfertig wurden folgende Manuskripte gemacht: CEMBALOWERKE II (Notenband) und TRIOSONATEN op. 5 (Kritischer Bericht). Außerdem befinden sich in der Redaktion zur redaktionellen Fertigstellung die Opern AMADIGI und RINALDO. die CEMBALOWERKE III. 9 Concerti (ohne Opuszahlen) sowie die Kritischen Berichte zur WASSERMUSIK und zur FEUERWERKSMUSIK.
Personen
- Walther Siegmund-Schultze Autor*in