Bericht 1972

Eintrag 3

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

Artikel
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Allihn, Ingeborg: Heinrich Schütz 1585-1572, Leben und Werk, Zeit und Persönlichkeit. - In: Musik und Gesellschaft. 22 (1972), S. 659-665.

Unter den Gesichtspunkten Leben und Werk, Zeit und Persönlichkeit, mit einer Betrachtung zur bürgerlichen Schütz-Forschung und mit Angaben zur Schütz-Pflege und -Forsohung in der DDR wird anläßlich seines 300, Todestages Heinrich Schütz (1585-1672) gewürdigt. Heinrich Schütz nimmt innerhalb des nationalen humanistischen Kulturerbes durch seine moralische ethische, künstlerisch-ästhetische und soziale Haltung einen bedeutenden Platz ein. Während die bürgerliche Schütz-Forschung ein sehr einseitiges Bild von Schütz als einem mystisch-geistlichen Komponisten zeichnet, weisen neuere Forschungsergebnisse der kritisch-bürgerlichen Musikwissenschaft und in der DDR auf die Einheit zwischen der geistlichen und weltlichen Musik bei Schütz hin und betonen den progressiven Charakter seines Schaffens, Große Verdienste im internationalen Maßstab um die Schütz-Pflege erwarb sich der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung des verstorbenen Kreuzkantors, NPT Rudolf Mauersberger.

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