Bericht 1975

Eintrag 292

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

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Schulze, Hans-Joachim: Wie entstand die Bachsammlung Mempell-Preller? - In: Bach-Jahrbuch. - Berlin: Evangelische Verlagsanstalt. - (Veröffentlichungen der Neuen Bachgesellschaft; 1974). - Jg 60. 1974. - 1975. - S. 104-122.

Die betreffenden Handschriften, Werke von J. S. Bach, G. Böhm, D. Buxtehude, J. P. Kellner, J. L. Krebs, P. Locatelli, J. G. Walther u. a. umfassend, gehen etwa zur Hälfte auf den Apoldaer Kantor Johann Nicolaus Mempell (1713-1747) zurück, der möglicherweise Schüler J. P. Kellners war. Johann Gottlieb Preller aus Oberroßla bei Apolda (1727-1786, seit 1753 Kantor und Organist in Dortmund), vielleicht Schüler von J. N. Mempell und von J. T. Krebs d. Ä., vereinigte diesen Bestand mit seinen etwa 1743 bis 1749 angefertigten Kopien. Spätere Besitzer waren Daniel Friedrich Eduard Wilsing in Wesel, ein Urenkel Prellers (bis 1834), sowie Max Seiffert in Berlin (bis 1904).

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