Bericht 1967

Eintrag 95

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

1967
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Klemm, Eberhardt: Symmetrien im Chorsatz von Anton Webern. - Leipzig: Ed. Peters 1967. - in: Deutsches Jahrbuch der Musikwissenschaft für 1966, Jg. 11. 1967, S. 107-120.

Über Weberns Vorliebe für Symmetriebildungen in der Melodik, Rhythmik und Harmonik ist mehrfach geschrieben worden. Besonders in seinem Spätwerk konnte sie mit zahlreichen Beispielen belegt werden. Der Verfasser will mit seiner Studie, in der er Intervallsymmetrien in Weberns erster Kantate op. 29 betrachtet, keinesfalls die Anzahl der bekannten Beispiele vermehren. Sein Interesse gilt der algebraischen Formulierung und Begründung solcher Symmetrien. Im Hauptteil der Ausführungen wird mit Zahlenfolgen operiert, mit deren Hilfe Tonkombinationen und Intervallakkordtypen schematisch dargestellt werden können. Die Methode, Zwölftonreihen als Permutationen aufzufassen, mit denen gerechnet werden kann, ist sicher formalisierend, doch vermag sie einer stilkritischen Analyse das logisch exakte Fundament zu geben. (Z)

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