Bericht 1968

Eintrag 30

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

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Zum Bericht 1968

Dähnert, Ulrich: Die Orgellandschaften Sachsens und Thüringens. - In: Acta organologica. 1 (1967), S. 46—62.

Gegenstand ist die Orgelgeschichte von Burckhardt Dinstlinger an bis zur Gegenwart. Christian Förner aus Wettin und Christoph Junge aus Dobrilugk bauten Springladen. Die von Georg Christoph Leube 1676/77 umgebaute Orgel zu St. Jacob in Chemnitz hatte eine 13fache Mixtur im Oberwerk. Das Rückpositiv wird bereits vor Gottfried Silbermann abgelehnt. Der Klangfarbenreichtum seiner Orgeln an Cantus-firmus-Stimmen kommt wesentlich auf synthetischem Wege zustande. Charakteristisch für viele thüringische Orgelbauer des Barock, z.B. Joh. Georg Fincke. Heinrich Gottfried Trost, Christoph Thielemann, ist die Vorliebe terzhaltige Mixturen. Im Sinne J. Seb. Bachs bauten Joh. Friedr. Wender, Johann Scheibe, Christoph Contius, Heinrich Nikolaus Trebs (Tröbs) und Zacharias Hildebrandt. Friedrich Jahn, Dresden, stellte bereits im 19. Jahrhundert sentimenhaltige gemischte Stimmen her, in Schneeberg/Erzgeb. war Cornettino 5-fach außerdem nonenhaltig. Der gegenwärtige Orgelbau verwendet u.a. auch die Undecime.

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