Bericht 1968

Eintrag 84

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

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Zum Bericht 1968

Kaden, Werner: Der Einfluß der KPD auf die musikalische Entwicklung in Deutschland vor 1933. - In: Musik in der Schule. 19 (1968), S. 400-408.

Für den deutschen Kommunisten konzentrierten sich in den zwanziger Jahren die Überlegungen zur Kunst und Ästhetik auf drei Zentralprobleme: Wesen und Funktion der Kunst; Notwendigkeit und Möglichkeit einer neuen, proletarischen Musik; Tendenz (Parteilichkeit) als Kriterium einer proletarisch-revolutionären Kunst. In der Zeitschrift "Kampfmusik" wurden die praktischen Bemühungen um eine realistische Musik sozialistischen Inhalts theoretisch begründet. Die Zeitschrift wurde zum Sprachrohr der neuen Ästhetik. Ihr Redakteur war zeitweilig E. H. Meyer. Zusammen mit Hanns Eisler, dem musikalischen und theoretischen Führer, arbeiteten mehrere Komponisten an der Entwicklung einer echten Kampfmusik. Der Autor belegt mehrfach den direkten Einfluß der KPD auf die Tendenzen dieser Entwicklung. (Z)

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