Bericht 1968

Eintrag F 120

BERICHT über die musikwissenschaftlichen Arbeiten in der Deutschen Demokratischen Republik

Diss.
Zum Bericht 1968

Rubisch, Egon: Das Klavierspiel und seine Lehre im deutschsprachigen musikalischen und pädagogischen Schrifttum des 18. Jahrhunderts. Beiträge zur Geschichte der musikalischen Bildung im Zeitalter der Aufklärung. - Diss., Inst. f. Musikwiss. Halle. Beginn: 1967.

Ziel: Untersuchung und Darstellung des Klavierspiels und seiner Lehre als Gegenstand musikalischer Bildung im 18. Jahrhundert im Zusammenhang der allgemeinen bildungsgeschichtlichen Entwicklung auf der Grundlage des zeitgenössischen deutschsprachigen Schrifttums musikalischen und pädagogischen Charakters. Methoden: Quellenkundliche Auswertung des zeitgenössischen Schrifttums (musikalische Lehrwerke, musik- und allgemein-didaktische und -pädagogische Schriften, auch aus der schöngeistigen Literatur). Ergebnisse: Ausgehend von der zentralen Bedeutung des Klaviers für die musikalische Bildung im 18. Jahrhundert gewinnt das Klavier eine Schlüsselposition für die gesamte Musikpraxis. Diese Zentralstellung bedingt die Entwicklung eines vielseitigen Lehrschrifttums, dessen Charakter durch neue Aufgaben, teilweise durch Übernahme aus anderen Bereichen, bestimmt wird. Sie führt bereits innerhalb der Generalbaßschulen zu Veränderungen (u.a. Einbeziehung der Elementarlehre des Klavierspiels) und zu neuen Lehrwerktypen. - Aus der Gesamtheit verschiedener Ansätze ergeben sich zur Jahrhundertmitte die Voraussetzungen einer klavierpädagogischen Literatur neueren Charakters.

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