Grabs, Manfred: Über Hanns Eislers Kammerkantaten. - In: Musik u. Gesellschaft. 18 (1968), S. 445-454.
Die neun Kammerkantaten für Solostimme, begleitet von vier Instrumenten, entstanden im Frühjahr 1937 in Dänemark während eines Besuches bei Bertolt Brecht. Diese sonderbare, einmalige und für Eislers Schaffensstand In dieser Zelt äußrst aufschlußreiche Werkgruppe Ist bisher unverdientermaßen noch viel zu wenig bekannt geworden. Es werden ausführliche Darstellungen gegeben zur Datierung, zu Text und Inhalt, zur Musik und zu Aufführungen. Die Kantaten sind bezeichnet: 1. Die Gott—sei-bei-uns-Kantate; 2. Die Weißbrotkantate; 3. Die römische Kantate; 4. Kantate im Exil; 5. Kriegskantate; 6. Hein; 7. Die den Mund aufhatten; 8. Kantate auf den Tod eines Genossen; 9. Die Zuchthauskantate.
Personen
- Manfred Grabs Autor*in